Bettwäsche – kann das von Belang sein??!

Es gibt nicht viel, was mich so glücklich und zufrieden macht, als wenn ich abends in meine kühle, frisch gemangelte und gestärkte Bettwäsche reinkriechen darf. Und wenn sie dazu noch nach Sonne duftet – da muss man einfach wunderbar schlafen und träumen. Ich brauche keinen Kaviar und keinen Champagner, meine Laken sind mir genug.. (Meine Güte, dass es schon so weit mit mir gekommen ist..). Naja, so ein kleiner Luxusausrutscher darf dennoch in meinen Rentnerleben mal sein.. Anderes Kapitel..

 

Jetzt wo ich alleine lebe – auf Schwedisch gibt es auch das entsprechende Wort für alleine, aber man sagt statt dessen selbst, weil alleine sich so nach alleine anhört. Klaro? Ich bleibe bei alleine, ich bin nicht alleine hier im Leben, ich lebe aber alleine und das ganz freiwillig und gerne. Als Rentnerin kann ich mir den Luxus leisten, Bettwäsche zu bügeln – als Berufstätige oh nein… also Mädels, macht Euch nicht verrückt, wartet bis Ihr so weit seid!
5 EUR in die Chauvi-Kasse weil ich Mädels sage? Also zeig mir den Mann, der sich über gestärkte, sonnenduftende Bettwäsche freuen kann!!

 

Am schönsten ist es ja wenn die Laken in der Sonne und im Wind trocknen können. Ich tue ja mein Bestes auf dem Balkon hier mitten in Berlin, aber irgendwie ist die Berliner Luft wohl nicht mehr so wie sie besungen wurde „das ist die Berliner Luft, Luft, Luft…“. Und wenn die Spatzen, die den Balkon länger als ich als ihr Eigentum betrachten und gegen die ich einen offensiven Krieg führe, ich weiß, sie sind ja so süüüüüß (aber nur wenn sie nicht so eine unglaublich gute Verdauung hätten) – nicht ihre Visitenkarten auf meiner Wäsche hinterlassen, dann habe ich Glück wie ein Buchfinken – so sagt man auf Schwedisch.. Frag mich nicht warum.. Die Spatzen auf meinem Balkon haben jedenfalls nicht so viel Glück!

 

Bilder birgitH/pixelio.de

2 Gedanken zu „Bettwäsche – kann das von Belang sein??!

  1. Andreas

    Hier, ich! Ich liebe frisch duftende Bettwäsche. Übrigens verbinde ich damit Erinnerungen an meine Kindheit, als Oma die Bettwäsche auf dem Hinterhof zum Trocknen gehängt hat.
    Wieder entdeckt habe ich diesen Geruch allerdings erst letztes Jahr in Kristdala/Schweden.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*