Welcome to Berlin!

Fuhr heute mit der U-Bahn, um in einem Museum etwas für meinen leicht verkümmerten Geist zu tun. Hatte natürlich vergessen, dass Ostern und sämtliche Touristen vor der Tür stehen. Jedenfalls, auch vor dem wirklich langweiligsten Museum – ewig lange Schlangen. In der Bernauer Strasse – dort wo die Mauer-Gedenkstätte und der Flohmarkt Mauerpark sich befinden  und sehr viele ein- und aussteigen – war der Bahnsteig voller bezaubernden englischen Schülern und leicht hysterischen Lehrer. Der Zug hält wie immer und macht die Türen für maximal 10 Sekunden auf (maximal gefühlte 10 Sekunden). Länger scheint verboten zu sein. Natürlich schaffen es diese entzückenden englischen Schülern in der Zeit nicht– obwohl sie mehrere Türen überfallen. Und was macht man in Berlin? POFF – die Türen werden hart zugeknallt und sie sind hart und es tut echt weh. Kann mich an mehrere Selbstversuche schmerzlich erinnern. Aber der Lehrer und ich attackieren die Türen, reißen und halten sie auf und es gelingt uns noch einige glückseligen Teenies zu „retten“. Und wieso Welcome to Berlin? Kann mich in London, wo man auch Fahrpläne hat an denen die Fahrer sich halten sollten, daran erinnern – und London ist ja auch nicht gerade eine Klitsche – vom Fahrer aufgefordert wurde „Come on, hurry up Love“ und er wartete!! In Berlin? Hier? Nix Love, nix Spiegel nutzen um zu schauen wie die Lage da draußen in der bösen Welt so ist. Nee, POFF und ZU! Und Sorry an die Einzelnen, die es auch hier gibt, die tatsächlich warten. Liebe Berliner – wie wäre es, sollten wir alle nicht einen Charme-Kurse mal belegen?? Käme garantiert gut..

Bild: Graffiti-745071_649_schaefersystem.jpg

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